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Innerer Sicherheitsfonds ISF

Der Europäische Fonds für die Innere Sicherheit, Teilbereich Sicherheit (ISF-Sicherheit), ist ein EU-Förderprogramm zur Finanzierung von Maßnahmen der Mitgliedstaaten, um im Zeitraum von 2014 bis 2020 die polizeiliche Arbeit und Kooperation zu unterstützen.

Der Fonds für die Innere Sicherheit ist ein Teil der europäischen Strategie der Inneren Sicherheit. Die EU-Mittel für den Bereich der Inneren Sicherheit werden teilweise nicht mehr zentral durch die EU-Kommission verwaltet, sondern direkt über die Mitgliedstaaten. Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat das Bundeskriminalamt mit der Verwaltung des ISF-Sicherheit beauftragt. Basierend auf der europäischen Strategie der Inneren Sicherheit verfolgt der ISF das Ziel, einen Beitrag zur Gewährung eines hohen Maßes an Sicherheit in der Europäischen Union zu leisten.

Aus dem durch die Generaldirektion Inneres genehmigten Nationalen Programm des ISF für Deutschland ergeben sich folgende sechs Handlungsschwerpunkte der Fördertätigkeit des ISF-Sicherheit:

  • Stärkung der Fähigkeit zur Aufdeckung und Zerschlagung krimineller Netzwerke und zur Verhütung entsprechender Straftaten
  • Fachlich zukunftsgerichtete Aufstellung von Polizei und Zollkriminalamt als Reaktion auf die dynamischen Entwicklungen im Technologiesektor, insb. kriminaltechnische Maßnahmen
  • Extremismusprävention und Deradikalisierung / Besserer Schutz der Bürger vor politisch motivierter Kriminalität
    Verbesserung des nationalen und internationalen Informations-/ Datenaustauschs
  • Ausbildung im Umgang mit neuen Techniken und Technologien sowie Optimierung von Spezialausbildungen
  • Verbesserung der Warnung der Bevölkerung
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