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Sichere Einsatzfahrten von Rettungsdienst und Polizei mit Hilfe von KI

Das erste Forschungsprojekt des Polizeitechnischen Instituts entwickelt eine zentrale Software, die Unfälle bei Notfalleinsätzen reduzieren soll.

27.01.2026

SAFEPol (Sichere und Automatisierte Freigabe von Einsatzrouten für die Polizei) ist der Titel des Forschungsprojektes, das am 01. Januar 2026 unter Beteiligung des Polizeitechnischen Instituts der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) mit weiteren Hochschulen, Industriepartnern, der Polizei NRW und der Stadt Oberhausen gestartet ist. Das Projekt SAFEPol verbindet moderne Verkehrstechnologie mit intelligenten Datenplattformen, um Einsatzfahrten von Polizei und Rettungsdiensten sicherer und schneller zu machen. Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Nordrhein-Westfalen. 

Ziel und Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung einer digitalen Plattform-Technologie kombiniert mit KI-basierter Verkehrserfassung und -analyse. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung einer zentralen Softwarelösung, die aktuelle Verkehrsdaten und Positionsinformationen der Einsatzkräfte erfasst und z.B. die Steuerung der Lichtsignalanlagen dynamisch anpasst. Damit können Einsatzfahrzeuge zusätzlich zu den akustischen und optischen Sonderzeichen schneller und sicherer den Einsatzort erreichen. Durch die Softwarelösungen sollen Unfälle mit Verkehrsteilnehmenden bei Fahrten mit Sonder- und Wegrechten deutlich reduziert werden.

Im Rahmen des Projekts werden Einsatzfahrten der Polizei im Testgebiet der Stadt Oberhausen analysiert, so dass ideale Einsatzrouten entwickelt und Gefahrenpotenziale reduziert werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen auf andere Städte und Regionen übertragbar sein. Neben der Polizei sollen Rettungsdienste und auch der öffentliche Nahverkehr von den Ergebnissen des Projekts profitieren. 

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und endet am 31.12.2028.

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