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Keine Gewalt gegen Frauen: Forschungsprojekte und Aktionstage an der DHPol

Stopp von Gewalt gegen Frauen und Mädchen – das ist seit 1991 das Ziel der Aktion „Orange the World“ mit Aktionstagen vom 25. November bis 10. Dezember.

24.11.2025

Stopp für Gewalt gegen Frauen und Mädchen – das ist seit 1991 das Ziel der Aktion „Orange the World“ mit Aktionstagen vom 25. November bis 10. Dezember. Laut der UN-Kampagne ist in Deutschland jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen. Das Thema ist an der DHPol seit Jahren fest in Forschung und Lehre verankert. 

Das EU-geförderte Projekt IMPROVE (Öffnet in einem neuen Tab) (Improving Access to Services for Victims of Domestic Violence by Accelerating Change in Frontline) entwickelt verschiedene Instrumente zur Meldung häuslicher Gewalt und schlägt damit eine Brücke zwischen Betroffenen und dem Hilfesystem. Dazu gehört der psychosoziale Unterstützungs-Chatbot AinoAid™ (Öffnet in einem neuen Tab), der von der Europäischen Kommission für seine Bürgernähe und Innovationskraft ausgezeichnet wurde. Betroffene können sich über diesen Bot anonym über lokale Hilfsmöglichkeiten informieren. Seitens der DHPol sind Prof. Dr. Joachim Kersten, Natalie Köpsel (ehemalige DHPol-Mitarbeiterin) und Dr. Catharina Vogt vom Fachgebiet III.1 – Kriminologie und interdisziplinäre Kriminalprävention (Öffnet in einem neuen Tab) führend beteiligt, außerdem Stefanie Giljohann von der Medizinischen Fakultät der Universität Münster. Letztere ist auch Mitarbeiterin im EU-Forschungsprojekt VIPROM (Öffnet in einem neuen Tab) (Victim Potection in Medicine).

Im Projekt GaTe (Öffnet in einem neuen Tab) (Polizeiliche Gefährdungsanalysen zu Tötungsdelikten in Partnerschaft und Familie) von Prof. Dr. Thomas Görgen, Stefanie Horn und Dr. Catharina Vogt, ebenfalls vom Fachgebiet III.1, geht es um Präventionsarbeit durch die Polizei, um solche Gewalttaten zu verhindern. Die Erkenntnisse wurden in Schulungen an Polizistinnen und Polizisten vermittelt.

Aktionstage auf dem Campus

Während des Aktionszeitraums gibt es auf dem Campus eine Posterausstellung zu den DHPol-Forschungsprojekten, eine Beteiligung an der Tütenaktion der Serviceclubs Zonta, Soroptimist und Inner Wheel aus Münster sowie dem Kreis Coesfeld, mit dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ sowie einen Vortrag von Forscherin Dr. Catharina Vogt für Studierende und Mitarbeitende der DHPol zu Hilfesystemen bei häuslicher Gewalt. 

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