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Zweite Förderphase für DFG-Projekt zu militärischen Gewaltkulturen

Das Forschungsprojekt zu Gewaltkulturen in den Armeen der europäischen Großmächte während der Revolutions- und Napoleonischen Kriege startet in die zweite Förderphase.

03.12.2025

Das Forschungsprojekt „Gewaltkulturen in den Armeen der europäischen Großmächte während der Revolutions- und Napoleonischen Kriege. Gewaltvergehen und internationale Diskurse (1792-1815)“ unter Leitung von Prof. Dr. Gundula Gahlen (DHPol) und Projektmitarbeiterin Dr. Christin Pschichholz (Universität Potsdam) startet in die zweite Förderphase. Es ist ein Teilprojekt der Forschungsgruppe „Militärische Gewaltkulturen – Illegitime militärische Gewalt von der Frühen Neuzeit bis zum Zweiten Weltkrieg“, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Die Projektlaufzeit geht bis Ende 2028. 

Ziel ist eine vergleichende Studie zu den militärischen Gewaltkulturen der europäischen Großmächte während der Revolutions- und Napoleonischen Kriege. Hierfür werden international diskutierte Gewaltvergehen in den Armeen Frankreichs, Großbritanniens, Österreichs, Preußens und Russlands untersucht. Gab es spezifische Gewaltkulturen in dieser Zeit in den Armeen? Falls ja, wie haben sie sich während der Kriege entwickelt und in welchem Ausmaß trugen sie zu Gewaltexzessen bei? Diese Fragen soll das Projekt beantworten. Außerdem analysieren die Forscherinnen, wie kriegerische Gewaltexzesse zeitgenössisch im Militär, in der Politik, Rechtswissenschaft und Gesellschaft in den europäischen Großmächten gedeutet und bewertet wurden. Weitere Infos hier (Öffnet in einem neuen Tab).

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