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Youth deviance and youth violence: A European multi-agency perspective on best practices in prevention and control

Das Projekt

Ziel des Projektes ist es, in einer internationalen Kooperation (Partner aus Belgien, Deutschland, Portugal, Slowenien, Spanien, Ungarn sowie CEPOL – European Police College als transnationale Partnerorganisation) vorhandenes Wissen über bewährte und Erfolg versprechende Verfahren (Best Practice) zur Prävention und Kontrolle von abweichendem Verhalten Jugendlicher – mit einem Schwerpunkt auf Jugendgewalt – zu erfassen, zu bündeln und in der Praxis relevanter Institutionen und Berufsgruppen zum Tragen zu bringen, indem Materialien für die Aus- und Weiterbildung erarbeitet werden. In den sechs beteiligten europäischen Ländern werden parallele Untersuchungen durchgeführt, die Erkenntnisse über länderspezifische, lokale und regionale Determinanten von Jugendkriminalität, Präventions- und Kontrollstrategien sowie deren Effektivität gewonnen.

Die Studie verknüpft verschiedene methodische Vorgehensweisen. Zunächst werden in den beteiligten Ländern Dokumentenanalysen zur Bestandsaufnahme praktizierter Maßnahmen der Prävention und Kontrolle von abweichendem Verhalten Jugendlicher Gewalt durchgeführt. Diese werden ergänzt durch landesweite schriftliche Befragungen von Institutionen und Experten zu praktizierten und Erfolg versprechenden Maßnahmen.

Mittels regionaler Schülerbefragungen werden in den teilnehmenden Ländern - in jeweils zwei Regionen mit unterschiedlichem Urbanisierungsgrad – situative, personale und weitere Bedingungsfaktoren von Devianz und Opfererfahrungen erhoben (Stichprobengröße 2.000 Schüler pro Land). Zusätzlich werden semi-strukturierte Leitfadeninterviews mit lokalen / regionalen Experten vor allem aus den Bereichen Polizei, Justiz und soziale Arbeit geführt.

Eine zweistufige Delphi-Befragung (zum zu erwartenden Kriminalitätsaufkommen, der diesbezüglichen Eignung von Präventions- und Kontrollkonzepten, dem strategischen Veränderungsbedarf und den benötigen Ressourcen) eröffnet den Blick in die nähere Zukunft. Pro Land werden ca. 100 Experten aus Praxis und Wissenschaft befragt; hinzu kommt eine weitere internationale Delphiwelle mit ca. 60 ausgewählten Teilnehmern.

In interdisziplinären nationalen Workshops werden die Ergebnisse der unterschiedlichen methodischen Zugänge diskutiert und die im Projekt zu erarbeitenden Materialien für Aus- und Weiterbildung konzipiert. Ein internationaler Workshop wird die nationalen Ergebnisse auf ein internationales Level bringen und die Ergebnisse auf europäischer Perspektive diskutieren, bevor Arbeitsmaterialien in den beteiligten Ländern erstellt und die Forschungsberichte vorgelegt werden.

Projektteam an der Deutschen Hochschule der Polizei

Projektpartner

Projektdaten

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