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Profil

Eckpunkte des Profil des Fachgebiets Internationale polizeiliche Beziehungen (IPB) an der Deutschen Hochschule der Polizei

Das Profil des Fachgebiets „Internationale Polizeiliche Beziehungen (IPB)“ ist dadurch gekennzeichnet, dass es einen engen Bezug zum polizeilichen Berufsfeld aufweist und die Aufgabenwahrnehmung von Polizeibeamtinnen und -beamten in internationalen Polizeimissionen, internationalen Organisationen (z.B. EUROPOL, INTERPOL, UN, OSZE oder GIZ) sowie in internationalen Gremien in Lehre, Fortbildung und Forschung zum Gegenstand macht. Es handelt sich um eine innovative Schwerpunktsetzung, die sowohl polizeifachliche Inhalte, wie Führungslehre, Einsatzmanagement und Kriminalistik einbezieht, als auch politikwissenschaftliche Fragestellungen und Ansätze qualitativer und quantitativer Methoden der Erfolgsmessung internationaler Missionen und internationaler Gremienbeteiligung und Mitarbeit in internationalen Organisationen berücksichtigt.

Aufgrund des interkulturellen und multinationalen Kontextes, in dem internationale polizeiliche Missionen und die Aufgabenwahrnehmung von Polizeibeamtinnen und - beamten in internationalen Organisationen und Gremien stattfinden, sind Bezüge zur Politik- und Verwaltungswissenschaft gegeben. Ebenso werden Fragen des internationalen Rechts in die Arbeit des Fachgebiets integriert. Somit sind vor allem Kooperationen mit den Fachgebieten „FG I.5 „Verwaltungswissenschaften mit Schwerpunkt Politik und Gesellschaft“ und FG III.4 „Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Polizeirecht“ der DHPol angestrebt. Die duale Perspektive unter Einbeziehung akademischer und polizeilicher Erkenntnisse wird in Lehre, Fortbildung und Forschung abgebildet. Dadurch ist das Fachgebiet sowohl bezogen auf die Polizei als auch auf die allgemeine Hochschullandschaft innovativ.

Polizeispezifische Perspektive

Die polizeispezifische Perspektive umfasst:

  • Fragen der Arbeit und Zusammenarbeit in internationalen Gremienstrukturen (Bezüge zu Fragen der interkulturellen Kommunikation und internationalem Recht)
  • Arbeit in multinationalen Teams, Gestaltung von Führungsaufgaben in internationalen Einsätzen (Führungskompetenzen, interkulturelle Kompetenz)
  • Erfüllung polizeilicher Aufgaben im Rahmen internationaler polizeilicher Missionen (z.B. Einsatzmanagement und Kriminalistik)
  • Entwicklung von Evaluations-, Monitoring- und Qualitätsmessungsinstrumenten für die Wirksamkeitsmessung und Begleitforschung internationaler polizeilicher Missionen
  • Selbstmanagement von Führungskräften in internationalen Kontexten

Die sozial-, politik-, rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Perspektiven, die auch in vergleichbaren Instituten und Studiengängen an anderen Universitäten vertreten sind, umfassen bezogen auf das neu aufzubauende Fachgebiet der DHPol vor allem:

  • Internationale Verflechtung nationaler politischer Systeme;
  • Rolle und Aufgabe transnational tätiger Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen;
  • Selbstmanagement von Führungskräften in internationalen Kontexten.

Das Fachgebiet ist dem Department II Einsatzmanagement, Verkehrs- und Kommunikationswissenschaften zugeordnet und kooperiert in besonderer Weise mit den übrigen Fachgebieten dieses Departments.

Lehre

Fortbildung

Forschung

Besonderheiten

EN

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