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Projekt "Die Polizei im NS-Staat"

Projektlaufzeit 2008-2012

Das NS-Regime konnte sich von seinen Anfängen bis zu seinem Untergang auf die Polizei stützen. Nicht nur die Gestapo, sondern alle Sparten der deutschen Polizei waren am Terror gegen die politischen und weltanschaulichen Gegner des NS-Staats beteiligt, zunächst im Innern des Deutschen Reiches und seit Kriegsbeginn 1939 schließlich in allen von der Wehrmacht eroberten Gebieten. Von Norwegen bis Griechenland, von Frankreich bis in die besetzten Gebiete der Sowjetunion sicherte die deutsche Polizei die nationalsozialistische Herrschaft. Besonders in Osteuropa beging die deutsche Polizei massenhaft Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung. Die Polizei war maßgeblich am Mord an den europäischen Juden beteiligt, aber auch an der Verfolgung von Widerstandsgruppen gegen das nationalsozialistische Besatzungsregime und der Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit für die deutsche Kriegswirtschaft. Die Verbrechen verübten Polizisten, die mehrheitlich in der Weimarer Republik, einem demokratischen Rechtsstaat, sozialisiert und ausgebildet wurden. Auf die Frage, warum und unter welchen Bedingungen Menschen zu Massenmördern werden, gibt es verschiedene Antworten. Die neuen sozialpsychologischen Erklärungsmodelle betonen die allgemeinen gesellschaftlichen Werte und die jeweiligen situativen Aspekte des Mordens. Die Konstellationen, in denen Menschen zu Massenmördern werden, sind - das zeigen vielfältige Beispiele aus der jüngsten Zeitgeschichte - durchaus wiederholbar.

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