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"Radikalisierung im digitalen Zeitalter - Analyse von Aufrufen zu extremistischen Gewalthandlungen und Straftaten via Internet / Social Media" (RadigZ)

Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderung zum Themenfeld "Zivile Sicherheit – Aspekte und Maßnahmen der Terrorismusbekämpfung" innerhalb des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit 2012 – 2017"

Kurzbeschreibung

Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt "Radikalisierung im digitalen Zeitalter: Risiken, Verläufe und Strategien der Prävention (RadigZ)" werden Präventionsansätze und Handlungsempfehlungen erarbeitet, die sich auf entwicklungsbezogene Radikalisierungsprozesse beziehen und die Gefährdungspotenziale des Internets als zentrales Verbreitungsmedium extremistischer Ideologien berücksichtigen.

Neben einer vertieften Analyse der Wirkungen von internetbasierter Propaganda sowie der Identifikation vulnerabler Gruppen und Personen ist daher die Entwicklung zielgruppenspezifischer Schutzmaßnahmen das zentrale Anliegen des Projekts. Dies soll insbesondere durch eine kritische Analyse bereits bestehender Präventionsbemühungen sowie durch an Radikalisierungsprozessen orientierte und neu entwickelte Präventionsmaßnahmen geschehen. Die geplanten Maßnahmen adressieren dabei unterschiedliche extremistische Ideologien (islamistisch, rechtsextremistisch, linksextremistisch), sind sowohl universell als auch an Risikogruppen ausgerichtet, berücksichtigen unterschiedliche Akteure (Jugendliche, Lehrkräfte, Polizei und Justiz) und verfolgen darüber hinaus das Ziel, Radikalisierungsprozessen frühzeitig vorzubeugen und Menschen gegen radikale Ideologien zu immunisieren

Im Teilvorhaben an der Deutschen Hochschule der Polizei wird in diesem Kontext über Extremismen hinweg vergleichend analysiert, in welcher Weise im Internet und in sozialen Medien zum Begehen extremistischer Straftaten (insbesondere Gewalttaten) aufgerufen wird. Angesichts des Bedeutungsgewinns digitaler Kommunikation für Prozesse der Radikalisierung und für die strategische und taktische Koordination unter (potenziellen) extremistisch motivierten Täterinnen und Tätern bedürfen sowohl die Nutzung digitaler Medien zu propagandistischen Zwecken als auch die spezifischeren Phänomene des Aufrufs zur Begehung extremistischer Straftaten der Untersuchung.

Die Ergebnisse des Teilvorhabens dienen der Kontrolle und Prävention von zu Straftaten aufrufender Propaganda in Internet und sozialen Medien durch Polizei und einschlägige (staatliche wie zivilgesellschaftliche) Akteure.

Projekthomepage

Projektteam an der Deutschen Hochschule der Polizei

Prof. Dr. Thomas Görgen
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Dipl.-Soz. Benjamin Kraus
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Jens Struck M.A.
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Partner

  • Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Lehrstuhl für Kriminologie und Strafrecht 
  • Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Lehrstuhl für Gesundheit und Prävention 
  • Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Psychologie, Abteilung für Forschungssynthese, Intervention und Evaluation sowie Kompetenzzentrum Rechtsextremismus 
  • Georg-August-Universität Göttingen, Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie 
  • Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. 
  • Leibniz Universität Hannover, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie 
  • Universität zu Köln, Institut für Kriminologie

Assoziierte Partner

  • Ministerium für Inneres und Kommunales NRW
  • Ministerium für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Abteilungen II 4 und II 5 (Polizei und Verfassungsschutz)
  • Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern
  • Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Mecklenburg-Vorpommern
  • Landeszentrale für politische Bildung, Mecklenburg-Vorpommern
  • Deutscher Präventionstag
  • Bundesministerium des Innern - Arbeitsgruppe ÖS II 2 – Internationaler Terrorismus und Extremismus
  • Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

Laufzeit

  1. Februar 2017 bis 14. Februar 2020

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