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Pericles - Policy recommendation and improved communication tools for law enforcement and security agencies preventing violent radicalization

This project has received funding from the European Union's Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 740773"

Kurzbeschreibung

Zum 1. Mai 2017 hat das Projekt „Policy recommendation and improved communication tools for law enforcement and security agencies preventing violent radicalization” (Akronym Pericles) begonnen. Das Projekt wird vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (Hannover) koordiniert und schließt neben der DHPol Forschungs- und Praxispartner aus Bosnien und Herzegowina, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Spanien ein.

Das Projekt Pericles verfolgt das Ziel der Entwicklung eines umfassenden Ansatzes zur Prävention von gewalttätiger Radikalisierung. Dabei stehen politischer wie auch religiöser Extremismus sowie entsprechend motivierte Gewalttaten im Fokus. Besonderes Augenmerk liegt auf den Risiken digitaler Gewaltpropaganda.

Gemeinsam erarbeitet der Projektverbund aus Forschungsinstituten mehrerer europäischer Universitäten den aktuellen Stand praktizierter Strategien zur Deradikalisierung und Prävention von Radikalisierung. Zentrales Ziel ist dabei die Identifikation von erprobten, in ihrer Wirksamkeit bestätigten, Maßnahmen sowie von Lücken in Schutz und Prävention, zu denen Bedarf in Forschung wie praktischer Adressierung besteht. Dabei sind von Anfang an Strafverfolgungsbehörden verschiedener Länder eingebunden, zum einen um praktischen Input zu geben und die Anwenderperspektive zu vertreten, zum anderen, um aktiv an der Entwicklung geeigneter, den Bedarfen von Sicherheitsbehörden und zivilgesellschaftlichen Akteuren angepasster Instrumente zur Erkennung und Prävention gewalttätiger Radikalisierung mitzuwirken. Die Entwicklung, didaktische Aufbereitung, Erprobung und schließlich Bereitstellung eines entsprechenden „skills and competencies training tool“ stellt einen wichtigen Schwerpunkt der an der DHPol verfolgten Forschungs- und Disseminationsaktivitäten dar.

Projektteam an der Deutschen Hochschule der Polizei

Prof. Dr. Thomas Görgen
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Dipl.-Soz. Benjamin Kraus
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Daniel Wagner M.A.
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Projekthomepage

Partner

  • Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Deutschland
  • Psychotrauma Expert Groep, Niederlande
  • Future Analytics Consulting, Irland
  • Center for Security Studies, Griechenland
  • Trinity College Dublin, Irland
  • Thales Research & Technology, Frankreich
  • Innovation for life, Niederlande
  • Universidad Miguel Hernández Centro Crímina, Spanien
  • University of Warwick, Großbritannien
  • Ireland National Police Service (An Garda Síochána), Irland
  • Direction of the Penitentiary Administration, Frankreich
  • Federal Ministry of Education and Science, Bosnien und Herzegowina
  • Madrid Municipal Police, Spanien
  • National Police of the Netherlands, Niederlande

Laufzeit

  1. Mai 2017 bis April 2020


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