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17.10.2007

Existenzbedrohung der Gesellschaft durch Internetkriminalität?

Münster (ots) - Am 16. und 17. Oktober 2007 trafen sich Experten aus Polizei, Justiz, Wirtschaft und Sicherheitsunternehmen an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster, um über aktuelle Phänomene der Internetkriminalität und deren negative Auswirkung auf den Staat und den einzelnen Bürger zu diskutieren. Ziel war es auch, Möglichkeiten der Aufdeckung, Strafverfolgung und Prävention zu erörtern.
Schwerpunktthemen waren:
Das Internet als Plattform für terroristische und extremistische Aktivitäten.
Kinderpornografie im Internet und deren internationale Verflechtung. Klassische Computerkriminalität, illegale Angriffe auf Datennetze. Probleme der Urheberrechtverletzungen.
Die Tagungsergebnisse führten zu der erschreckenden Erkenntnis, dass die Internetkriminalität in ihren vielen Facetten inzwischen alle gesellschaftlichen und privaten Bereiche durchdringt. Hier zeigt sich auch die Komplexität des Phänomens Internet-Kriminalität. Das Internet ist inzwischen Tatmittel für eine Vielzahl von Straftaten unterschiedlicher Art.
Aus den Diskussionen ergab sich die zwingende Notwendigkeit eines interdisziplinären und grenzüberschreitenden Bekämpfungsansatzes von Sicherheitsunternehmen, Strafverfolgungsbehörden, Wirtschaftsunternehmen und Internetanbietern.
Die Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik e.V. fordert als Konsequenz die Einrichtung eines interdisziplinär ausgerichteten Lehr- und Forschungsbereich des Fachgebietes Kriminalistik an einer Universität oder einer Hochschule oder alternativ die Schaffung eines Lehrstuhls für digitale Forensik und den Informationsaustausch über nationale Grenzen hinaus.
Weiter wird die Notwendigkeit für die Politik gesehen, eindeutige Rechtsgrundlagen für die Strafverfolgung und Prävention der Internet-Kriminalität zu schaffen.
Unter Präventionsgesichtspunkten geht die Empfehlung und der Aufruf an die privaten Nutzer des Internets, alle notwendigen Maßnahmen zur Sicherung ihrer persönlichen Daten gegen Datenmissbrauch zu ergreifen.
25.09.2007

Vorsitzender der Innenministerkonferenz (IMK), Senator für Inneres und Sport Dr. Erhart Körting (Berlin), verabschiedet den Studiengang 2005/2007

Münster (ots) - Am Mittwoch, 26. September 2007 findet um 10.30 Uhr auf Einladung des Vorsitzenden des Kuratoriums bei der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol), Ministerialdirigent Axel Lüdders, Leiter der Polizeiabteilung im Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein, und des Gründungspräsidenten der Deutschen Hochschule der Polizei, Klaus Neidhardt, in der Aula der DHPol die Verabschiedung des Studienganges 2005/2007 (Ratsanwärterinnen-/Ratsanwärterlehrgang) statt. Erneut nahm an dem Lehrgang ein Hospitant (Russland) teil.

Die Absolventinnen und Absolventen, die in ihren Ländern bzw. beim Bund (Bundeskriminalamt [BKA] und der Bundespolizei [BPol]) zu Kriminal- oder Polizeirätinnen bzw. -räten befördert werden, sind nunmehr befähigt
- "größere Polizeidienststellen und Polizeieinheiten zu führen,
- in Führungsstellen den Einsatz der Polizei zu leiten,
- besondere Aufgaben in Zentralbehörden des Bundes und der Länder und in obersten Bundes- und Landesbehörden wahrzunehmen und
- bei der Ausbildung und Fortbildung der Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten mitzuwirken."

Die Festansprache hält der amtierende Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK), Senator für Inneres und Sport Dr. Erhart Körting (Berlin).

Erwartet werden als weitere Gäste, neben den Angehörigen der Absolventinnen und Absolventen, Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, der Kirchen, der Justiz und der Verwaltung.

09.03.2007

Erste CEPOL-Verwaltungsratssitzung unter deutscher Präsidentschaft in Münster

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Mit dem Wechsel der EU-Ratspräsidentschaft, die unter dem Motto "Europa gelingt gemeinsam" steht, liegt auch bei CEPOL (Collège Européen de Police) der Vorsitz seit Anfang des Jahres in deutschen Händen. CEPOL ist ein Netzwerk der Polizeihochschulen und -akademien für hochrangige Polizeiführungskräfte der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und formal eine EU-Agentur. In diesem Netzwerk wird Deutschland durch die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) repräsentiert.
06.03.2007

Verwaltungsrat der Europäischen Polizeiakademie tagt erstmalig in Münster

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat am 1. Januar 2007 der Vorsitz im Verwaltungsrat der Europäischen Polizeiakademie (Collège Européen de Police, abgekürzt: CEPOL), einem Netzwerk der nationalen Polizeihochschulen und -akademien der 27 EU-Staaten, nach Münster-Hiltrup gewechselt.
05.01.2007

Die deutsche CEPOL-Präsidentschaft

Nach Finnland übernimmt die Bundesrepublik Deutschland im ersten Halbjahr 2007 die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union (EU). Gemeinsam mit den folgenden Portugiesen und Slowenen wurde erstmalig eine langfristige und gemeinsame Strategie entwickelt, die in einem gesamteuropäischen Arbeitsprogramm umgesetzt werden soll.
05.05.2006

Gründung der Deutschen Hochschule der Polizei

Die IMK nahm zur Kenntnis, dass die Ratifizierung des Änderungsabkommens, mit dem die Polizei-Führungsakademie in Münster in die Deutsche Hochschule der Polizei umgewandelt wird, nun in allen Ländern abgeschlossen ist. Damit beginnt die Gründungsphase der Hochschule. Der Gründungssenat tritt am 23. Mai 2006 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Der endgültige Statuswechsel zur Deutschen Hochschule der Polizei ist nach Abschluss aller notwendigen Maßnahmen der Gründungsphase für Anfang Oktober 2007 vorgesehen. Beckstein: "Mit der Entscheidung, die Polizei-Führungsakademie zu einer internen Hochschule weiter zu entwickeln, reagieren die für die Polizeien in Deutschland zuständigen Innenminister und -senatoren auf die gestiegenen Anforderungen an die polizeilichen Führungskräfte. Der Anspruch einer bestmöglichen, einheitlichen kompetenzorientierten Qualifizierung wird durch die enge Verflechtung von Wissenschaft und Praxis in Lehre und Studium eingelöst."

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