Archiv
- Existenzbedrohung der Gesellschaft durch Internetkriminalität?
- Vorsitzender der Innenministerkonferenz (IMK), Senator für Inneres und Sport Dr. Erhart Körting (Berlin), verabschiedet den Studiengang 2005/2007
- Erste CEPOL-Verwaltungsratssitzung unter deutscher Präsidentschaft in Münster
- Verwaltungsrat der Europäischen Polizeiakademie tagt erstmalig in Münster
- Die deutsche CEPOL-Präsidentschaft
- Gründung der Deutschen Hochschule der Polizei
Existenzbedrohung der Gesellschaft durch Internetkriminalität?
Schwerpunktthemen waren:
Das Internet als Plattform für terroristische und extremistische Aktivitäten.
Kinderpornografie im Internet und deren internationale Verflechtung. Klassische Computerkriminalität, illegale Angriffe auf Datennetze. Probleme der Urheberrechtverletzungen.
Die Tagungsergebnisse führten zu der erschreckenden Erkenntnis, dass die Internetkriminalität in ihren vielen Facetten inzwischen alle gesellschaftlichen und privaten Bereiche durchdringt. Hier zeigt sich auch die Komplexität des Phänomens Internet-Kriminalität. Das Internet ist inzwischen Tatmittel für eine Vielzahl von Straftaten unterschiedlicher Art.
Aus den Diskussionen ergab sich die zwingende Notwendigkeit eines interdisziplinären und grenzüberschreitenden Bekämpfungsansatzes von Sicherheitsunternehmen, Strafverfolgungsbehörden, Wirtschaftsunternehmen und Internetanbietern.
Die Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik e.V. fordert als Konsequenz die Einrichtung eines interdisziplinär ausgerichteten Lehr- und Forschungsbereich des Fachgebietes Kriminalistik an einer Universität oder einer Hochschule oder alternativ die Schaffung eines Lehrstuhls für digitale Forensik und den Informationsaustausch über nationale Grenzen hinaus.
Weiter wird die Notwendigkeit für die Politik gesehen, eindeutige Rechtsgrundlagen für die Strafverfolgung und Prävention der Internet-Kriminalität zu schaffen.
Unter Präventionsgesichtspunkten geht die Empfehlung und der Aufruf an die privaten Nutzer des Internets, alle notwendigen Maßnahmen zur Sicherung ihrer persönlichen Daten gegen Datenmissbrauch zu ergreifen.
Vorsitzender der Innenministerkonferenz (IMK), Senator für Inneres und Sport Dr. Erhart Körting (Berlin), verabschiedet den Studiengang 2005/2007
Münster (ots) - Am Mittwoch, 26. September 2007 findet um 10.30 Uhr auf Einladung des Vorsitzenden des Kuratoriums bei der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol), Ministerialdirigent Axel Lüdders, Leiter der Polizeiabteilung im Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein, und des Gründungspräsidenten der Deutschen Hochschule der Polizei, Klaus Neidhardt, in der Aula der DHPol die Verabschiedung des Studienganges 2005/2007 (Ratsanwärterinnen-/Ratsanwärterlehrgang) statt. Erneut nahm an dem Lehrgang ein Hospitant (Russland) teil.
Die Absolventinnen und Absolventen, die in ihren Ländern bzw. beim Bund (Bundeskriminalamt [BKA] und der Bundespolizei [BPol]) zu Kriminal- oder Polizeirätinnen bzw. -räten befördert werden, sind nunmehr befähigt
- "größere Polizeidienststellen und Polizeieinheiten zu führen,
- in Führungsstellen den Einsatz der Polizei zu leiten,
- besondere Aufgaben in Zentralbehörden des Bundes und der Länder und in obersten Bundes- und Landesbehörden wahrzunehmen und
- bei der Ausbildung und Fortbildung der Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten mitzuwirken."
Die Festansprache hält der amtierende Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK), Senator für Inneres und Sport Dr. Erhart Körting (Berlin).
Erwartet werden als weitere Gäste, neben den Angehörigen der Absolventinnen und Absolventen, Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, der Kirchen, der Justiz und der Verwaltung.
