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Aktuelle Pressemeldungen

06.12.2011

Arbeitskreis "Inneres" der CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen informierte sich bei der Deutschen Hochschule der Polizei

Im Bild von links nach rechts: Wissenschaftl. Mitarbeiter bei der CDU-Fraktion im Landtag NRW Oliver Streckert, die NRW-Landtagsabg. Josef Rickfelder, Werner Lohn, Theo Kruse, Gregor Golland und Wolfgang Exler, in der Mitte DHPol-Vizepräsident Wolfgang Birkenstock (Foto: Herbold, DHPol) Großbildansicht

Der Münsteraner CDU-Landtagsabgeordnete, Josef Rickfelder, der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Theo Kruse und drei weitere CDU-Innenpolitiker informierten sich heute über die Entwicklungen bei der Deutschen Hochschule der Polizei. Im Fokus des Informationsaustausches standen, neben dem Masterstudiengang, die im Jahr 2008 begonnen Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit einem Finanzvolumen von knapp 17 Mio. Euro und die aktuell beantragte institutionelle Akkreditierung der Hochschule, die im kommenden Jahr ausgesprochen werden soll. Bei einem Gespräch mit dem Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder, Jürgen Schubert vom Bundesministerium des Innern, ging es um länderübergreifende Unterstützungseinsätze, auch durch nordrhein-westfälische Beamtinnen und Beamte, wie beim aktuell beendeten Castor-Einsatz nach Gorleben praktiziert. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Zusammentreffens waren die zunehmenden Gewalttätigkeiten gegenüber Polizeibeamten, polizeiliche Fußballeinsätze sowie die Bewältigung größerer Demonstrationen.

17.10.2011

Erste Promotion an der Deutschen Hochschule der Polizei

Im Bild von links nach rechts unmittelbar nach der Prüfung: Prof. Dr. Hans-Joachim Cremer von der Universität Mannheim, Prof. Dr. Dieter Kugelmann und Prof. Dr. Joachim Kersten von der DHPol (Foto: Herbold, DHPol) Großbildansicht

Zangah SHINWARI (32) ist die erste Doktorandin, die von der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster-Hiltrup zur Dr. iur. promoviert worden ist.

Die Tochter afghanischer Eltern mit deutscher und afghanischer Staatsangehörigkeit wurde in Wien geboren und wuchs dort auf. Da der Vater Diplomat war, hatte die Familie anschließend die damalige Bundhauptstadt Bonn zu ihrem Lebensmittelpunkt gewählt. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn kam Frau Shinwari im Jahr 2008, kurz vor Beendigung der Gründungsphase der Hochschule, als Wissenschaftliche Mitarbeiterin nach Hiltrup, um das im Aufbau befindliche Team von Prof. Dr. Dieter Kugelmann im Fachgebiet "Öffentliches Recht, mit Schwerpunkt Polizeirecht einschließlich des internationalen Rechts und des Europarechts", zu verstärken.

>> Sicherheits- und Entwicklungspolitik als sich ergänzende Säulen des State-Building - Möglichkeiten der Verknüpfung des zivilen Krisenmanagements im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik mit der Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Union unter dem Dach des State-Building am Beispiel der GSVP*-Mission "EUPOL Afghanistan" << lautet der Titel ihrer Dissertation.

Seit Juni 2011 gehört Frau Shinwari dem "High Peace Council" an, das dem afghanischen Staatspräsidenten Hamid Karzai unmittelbar unterstellt ist. Schwierige Aufgabe des "Council" ist die Integration der Taliban. Die fünf Sprachen (Deutsch, Pashto, Dari, Türkisch und Englisch), die sie in Wort und Schrift beherrscht, vereinfachen die Zusammenarbeit mit den verschiedenen und unterschiedlichen Beteiligten, die diesen schwierigen Prozess begleiten. So ist der Chairman dieser Einrichtung und afghanischer Ex-Präsident, Burhanuddin Rabani, vor einigen Wochen einem Bomben-Attentat zum Opfer gefallen.

Aktuell befindet sich der 4. Masterstudiengang "Öffentliche Verwaltung -  Polizeimanagement" in seinem zweiten Studienjahr an der Hochschule, der 5. Masterstudiengang hat parallel im ersten Studienjahr beim Bund und in den Ländern in zehn zusammengefassten Studiengemeinschaften begonnen. Es bleibt abzuwarten, wann die erste "Masterabsolventin" bzw. der erste "Masterabsolvent" der Hochschule hier promovieren wird.

23.09.2011

Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) verabschiedet den 3. Master-Studiengang

Am Freitag, 23. September 2011 um 10.30 Uhr werden die Absolventinnen und Absolventen des dritten Master-Studiengangs "Öffentliche Verwaltung - Polizeimanagement" feierlich verabschiedet.

Die Festansprache hält der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder, Boris Rhein, Hessischer Minister des Innern und für Sport. Musikalisch begleitet wird der Festakt durch das Polizeiorchester des Landes Hessen unter der Leitung von Herrn Walter Sachs.

Dieser zweijährige Master-Studiengang baut, nach einer Bewährungszeit und einem strengen Auswahlverfahren, auf die dreijährigen Bachelor-Studiengänge bei den Verwaltungs-Fachhochschulen des Bundes und der Länder auf. Er beginnt im ersten Jahr dezentral beim Bund und in den Ländern und endet nach dem zweiten Studienjahr, das in Münster-Hiltrup absolviert wird.
Die "frischen" Polizei-/Kriminalrätinnen bzw. -räte übernehmen bei den Polizeien des Bundes und der Länder Führungsfunktionen.

18.08.2011

Koreanischer "Polizeirechts-Professor" bei der Deutschen Hochschule der Polizei

Im Bild mittig: DHPol-Vizepräsident Wolfgang Birkenstock, rechts daneben: Prof. Dr. Jung-Bum Suh, links daneben: Prof. Dr. Dieter Kugelmann Großbildansicht

Begleitet von zwei aktuell in Deutschland forschenden Doktoranden besuchte in dieser Woche (18.08.2011) Prof. Dr. Jung-Bum Suh, der an der "Korean National Police University" Polizeirecht lehrt, die Deutsche Hochschule der Polizei in Hiltrup. Neben allgemeinen Informationen zur Hochschule stand der Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit dem Leiter des für Polizeirechtsfragen zuständigen Fachgebietsleiters, Prof. Dr. Dieter Kugelmann, im Fokus des eintägigen Besuches. Diskutiert wurde auch eine vertiefte Kooperation, die durch ein entsprechendes Abkommen geregelt werden könnte. Ein erster Schritt zu dieser  Zusammenarbeit ist im kommenden Monat ein Vortrag von Prof. Kugelmann auf einer internationalen Tagung an der "Korean National Police University".

14.08.2011

Stellungnahme des Präsidenten zu den Vorwürfen des "SPIEGEL" in der Ausgabe 33/2011 vom 15.08.2011, Seite 20

Der Präsident der DHPol, Klaus Neidhardt, weist die in der Vorabmeldung des Spiegel getroffene Aussage "An der von Bund und Ländern finanzierten Deutschen Hochschule der Polizei in Münster sind möglicherweise in großem Stil Steuergelder verschwendet worden" entschieden zurück.
29.06.2011

Mister "Auslandsbeziehungen" der Deutschen Hochschule der Polizei in den Ruhestand verabschiedet

Im Bild mittig: Herr und Frau Häseker, rechts: DHPol-Präsident Neidhardt, links: DHPol-Vizepräsident Birkenstock Großbildansicht
Nach über 30jähriger Tätigkeit an der Deutschen Hochschule der Polizei, vormals Polizei-Führungsakademie, wurde heute (29.06.2011) Regierungsdirektor Wofgang Häseker (65) aus Hiltrup-Ost durch den Präsidenten der Hochschule, Klaus Neidhardt, in den Ruhestand verabschiedet. Neben dem Vorsitz im Personalrat der Hochschule war er über zwei Jahrzehnte ganz entscheidend mit verantwortlich für die internationale Bildungsarbeit der Hochschule und damit auch für die Arbeit der Polizeien in der Bundesrepublik Deutschland. Geprägt war seine Tätigkeit vor allem durch die deutsche Wiedervereinigung und die damit einhergehenden Veränderungen im früheren Ostblock. In den vergangenen zehn Jahren lag ein Schwerpunkt seiner Arbeit im Netzwerk der Europäischen Polizeiakademie (CEPOL), dessen Gründung im Jahr 2001 er mit vorbereitet und aufgebaut hat. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, das er 1971 abschloss, war er zuvor knapp zehn Jahre für das Informations- und Bildungszentrum der International Police Association (IPA) in Gimborn (Bergisches Land, Nähe Gummersbach) verantwortlich.
12.05.2011

Sprachkurs der Europäischen Polizeiakademie in Hiltrup

Teilnehmerinnen und Teilnehmer "Language development: Instruments and Systems of European Police Co-operation (German) vom 09. - 27. Mai" mit der Kursleitung Katja Kruse (2. Reihe, 3. v.l.) und Reiner Brauer (vordere Reihe, r. außen) Großbildansicht

Geht man in diesen Tagen über das Gelände der Deutschen Hochschule der Polizei in Hiltrup, fallen die vielen ausländischen Uniformen ins Auge.
20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 12 Polizeien der Europäischen Union nehmen seit Montag dieser Woche an einem dreiwöchigen Deutschsprachkurs der Europäischen Polizeiakademie (CEPOL) teil, deren Mitglied die Deutsche Hochschule der Polizei bzw. ihrer Vorgängereinrichtung (Polizei-Führungsakademie) seit 2001 ist. Bereichert wird der Kurs durch die Teilnahme eines japanischen Kollegen. Neben der Verbesserung der Deutschkenntnisse sowie der Kennnisse über das Deutsche Staats-, Rechts- und Polizeisystem ist ein weiteres Ziel des Kurses, Einblicke in die Deutsche Kultur und Geschichte zu vermitteln, aber auch Kontakte für eine verbesserte Polizei-Kooperation in Europa aufzubauen.

Begonnen wurde die Woche mit einer Stadtbesichtigung und einem Empfang im Friedenssaal durch die Bürgermeisterin der Stadt Münster, Wendela-Beate Vilhjalmsson. Der Freitag steht im Zeichen der Stadt Köln. Neben einer Stadtführung und der Besichtigung des Kölner Doms berichtet die Kölner Polizei über ihre Arbeit. Das polizeiliche "Einsatzgeschäft" erleben die ausländischen Führungskräfte am kommenden Sonntag bei der Zweitliga-Paarung VfL Bochum gegen MSC Duisburg, die für den Relegationsplatz zum Aufstieg in die 1. Bundesliga entscheidend sein könnte. Ehe die Gruppe zum Ende der kommenden Woche nach Wien reist, wo das Seminar nach einer weiteren Woche seinen Abschluss findet, stehen in der zweiten Woche Besuche bei der Polizeidirektion Osnabrück und eine Besichtigung des Freilichtmuseums "Mühlenhof" auf dem Stundenplan. Die Österreichische Sicherheitsakademie ist Projektpartner dieses jährlich in Münster und Österreich stattfindenden Seminars.

12.11.2010

DHPol-Seminar für Führungskräfte aus den Grenzregionen der Niederlande

Bild Norbert Reckers (DHPol): Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Präsidenten der DHPol, Klaus Neidhardt (4. v.r), vor einem Teil der Berliner Mauer Großbildansicht
Bereits zum zweiten Mal war die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol), Münster, im Jahr 2010 Gastgeber für 13 niederländische Führungskräfte der Grenzregionen Gelderland, Twente und Ijsselland. Ziel dieser Seminare, die mit Mitteln der EUREGIO gefödert werden, ist es, Grundlagen des Deutschen Polizei- und Justizsystems zu vermitteln. Katja Kruse und Ursula Grunwald vom Dezernat "Auslandsbeziehungen" der DHPol führten in die drei Tage mit dem Staatsaufbau und dem Polizeisystem in der Bundesrepublik Deutschland ein. Verbindungen und Wechselwirkungen zur polizeilichen Praxis stellte Martin Piepmeyer von der regionalen Verbindungstelle der Polizeidirektion Osnabrück her, die bei einem Besuch der Kreispolizeibehörde Coesfeld vertieft wurden. Bei der Staastanwaltschaft Münster erläuterte deren Leiter, Leitender Oberstaatsanwalt Hans-Jochen Wagner, die Strukturen des deutschen Rechtssystems und ging auf Besonderheiten in der nationalen Zusammenarbeit mit der Polizei ein. Oberstaatsanwalt Jürgen Kapplinghaus, als Verbindungsstaatsanwalt beim Büro für Euroregionale Zusammenarbeit (BES) in Maastricht/Niederlande, erörterte die grenznahe und grenzüberschreitende zwischen Deutschland und den Niederlanden aus Sicht der Justiz. Im Haus der Niederlande in Münsters Innenstadt wurden die Gäste vom Geschäftsführer des Zentrums für Niederlande-Studien, Dr. Loek Geeraedts, im historischen Kaminzimmer, das u.a. Bedeutung vor dem Schluss des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 erlangt hat, empfangen. Da das Seminar in deutscher Sprache abgehalten wurden, konnten die beiden Teilnehmerinnen und ihre 11 Kollegen zugleich ihre spezifischen, deutschen Sprachkenntnisse auffrischen. Kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die für die Zusammenarbeit ein wesentlicher Faktor sind, wurden "beim Bier" vertieft. Da bereits auf das erste dieser Seminare eine sehr gute Resonanz erfolgte, ist eine Fortführung im Jahr 2011 vorgesehen.
12.07.2010

Stellvertretender bulgarischer Innenminister informiert sich in Hiltrup über Reformansätze bei der polizeilichen Aus- und Fortbildung

Bild (DHPol): Dr. Veselin Vuchkov, dritter von links neben DHPol-Präsident Klaus Neidhardt Großbildansicht
Eine hochrangige Delegation der Republik Bulgarien besuchte in dieser Woche unter Leitung des stellvertretenden Innenministers, Dr. Veselin Vuchkov (41), die Stadt Münster. Bei der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Hiltrup informierten sich die die fünf Personen insbesondere zu Reformansätzen bei der polizeilichen Aus- und Fortbildung, die in Kürze in Bulgarien eingeleitet werden sollen. Abgerundet wurde der zweitägige Aufenthalt mit einer Stadtführung, dem Empfang im Friedenssaal sowie bei Gesprächen mit Vertretern des Ordnungsamtes zum Thema "Kriminalprävention". Den Aufenthalt hatte die Konrad Adenauer Stiftung organisiert.
22.06.2010

Leitung des Fachgebietes "Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminalpolitik" an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) wieder besetzt

Prof. Rackow und Präsident Neidhardt
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Prof. Dr. Peter Rackow (40), links im Bild, wurde in dieser Woche zum Universitätsprofessor berufen und vom Präsidenten der Deutschen Hochschule der Polizei, Klaus Neidhardt (rechts im Bild), die Leitung des Fachgebiets "Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminalpolitik" an der Deutschen Hochschule der Polizei übertragen. Rackow, der aus Göttingen stammt, war zuletzt an der Georg-August-Universität Göttingen tätig. Hier hat er im Jahr 2001 zu dem Thema "Das DNA-Identitätsfeststellungsgesetz und seine Probleme" zum Dr. iur. promoviert. Die Habilitation, die den Titel "Neutrale Handlungen als Problem des Strafrechts" trägt, schloss sich im Sommer 2007 an. Neben Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Göttingen und Osnabrück ist Rakow seit 2007 Mitglied des niedersächsischen Landesjustizprüfungsamtes. Sein Amtsvorgänger, Prof. Dr. Ralf Kölbel, war einem Ruf der Universität Bielefeld gefolgt. "Ich bin sehr froh, dass alle 14 Fachgebiete der Hochschule wieder komplett besetzt sind", betonte Klaus Neidhardt bei der Aushändigung der Urkunde.

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