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Neuigkeiten und Termine 2017

20.10.2017

v.l.: Dr. Ranko Vujacic (Botschafter der Republik Montenegro), Matthias Zeiser (Vizepräsident der DHPol), Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Botschafter Montenegros zu Gast an der DHPol
Im Rahmen seines Besuchs in der Stadt Münster besuchte Dr. Ranko Vujačić, montenegrinischer Botschafter aus Berlin, am 20. Oktober 2017 auch die DHPol. Er informierte sich über die neuesten Entwicklungen der Hochschule und über das Aus- und Fortbildungssystem für den höheren Polizeidienst.

17.-20.10.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

CEPOL Kurs – ENFAST (European Network on Fugitive Active Search Teams)
In der Zeit vom 17. – 20. Oktober fand an der DHPol ein CEPOL-Kurs unter der Leitung des BKA zum Thema ENFAST statt. Ziel von ENFAST ist die Erhöhung der Sicherheit innerhalb der Europäischen Union durch eine Verbesserung der Zusammenarbeit von Zielfahndungsdienststellen auf internationaler Ebene. Zu dieser Veranstaltung konnten an der DHPol Teilnehmer aus fast allen 28 Mitgliedsstaaten der EU begrüßt werden. Der Kurs diente dem Informationsaustausch unter den Teilnehmern sowie der Festigung und Vertiefung des bestehenden ENFAST Netzwerkes. Ablenkung von der professionellen Materie fanden die Teilnehmer bei einem Rundgang bei angenehm herbstlichen Temperaturen durch das historische Münster.

18.10.2017

v.l.: Michael Lootz, Dieter Kaiser, Martin Vollbrecht, Annett Zahn (Foto: Sylvia Höpper; DHPol) Großbildansicht

Spende an den Kinderschutzbund und den weißen Ring
Eine schöne Tradition lebt weiter! Der Masterstudiengang 2015/17 hat insgesamt 4.795 € für wohltätige Zwecke gesammelt. Traditionell wurde für den "Blauen Elefanten" des Kinderschutzbundes Münster gesammelt. An den Geschäftsführer Dieter Kaiser wurde bereits die Spende in Höhe von 3.795 € durch Vertreter des Nordverbundes überreicht. Informationen zum Kinderschutzbund Münster: http://kinderschutzbund-muenster.de

Die verbleibenden 1.000 € sind dem "Weißen Ring" gespendet worden, der sich für Opfer von Kriminalität und Gewalt einsetzt. Weitere Informationen zum "Weißen Ring" unter: https://weisser-ring.de.

September

28.09.2017

(Foto: List) Großbildansicht

Erfolgreicher Test im Projekt TARGET
Am 28. September 2017 erfolgte an der DHPol ein erster Test des Forschungsprojektes TARGET (Training Augmented Reality Generalised Environment Toolkit).

Ziel des durch die EU geförderten Projekts (Horizon 2020) ist die Entwicklung einer pan-europäischen Serious-Gaming-Plattform mit neuen Techniken und Inhalten für die Schulung und Bewertung von Fähigkeiten und Kompetenzen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).

Das Fachgebiet II.4 Verkehrswissenschaften & Verkehrspsychologie hat unter Mitwirkung von erfahrenen Polizistinnen und Polizisten aus Dortmund und Münster ein System getestet, welches das Training von Einsatzstäben auf eine neue Entwicklungsstufe stellt. Das nicht-lineares Szenario eines Massenunfalles auf einer Autobahn, die begehbare 3D-Unfallstelle, die Geodaten-basierte Stabstrainingssoftware und die datengestützte Auswertung der Kommunikation waren die Kernelemente des Tests. Die technische Entwicklung erfolgte dabei vom Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, dem Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) und der Firma ATRISc.

Die im Test gemachten Erfahrungen helfen dabei das System weiterzuentwickeln und Anforderungen aus der Praxis mit umzusetzen. Das TARGET-System wird im nächsten Jahr wieder an der DHPol in einem größeren Rahmen vorgestellt und erneut getestet. Weitere Informationen hierzu folgen zeitgerecht.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt: http://www.target-h2020.eu/

26.-28.09.2017

Foto: DHPol Großbildansicht

Internationale Einbrecher- und Taschendiebstahlbanden erfordern internationale Ermittlungsansätze und Kooperationen
Vom 26.-28. September 2017 trafen sich über 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 21 EU-Mitgliedsländern zu einem internationalen Seminar an der DHPol, um sich mit dem Phänomen internationaler Einbrecher- und Taschendiebstahlbanden zu beschäftigen. In ganze Europa nehmen die Fallzahlen in den Bereichen Wohnungseinbruch und Taschendiebstahl stark zu. Meist sind die Täter professionell organisiert und agieren europaweit. In kurzer Zeit begehen sie eine hohe Zahl von Straftaten und wechseln schnell die Region oder das Land, um am neuen Standort wieder aktiv zu werden.

Bei einer derart internationalen Tätergruppe und deren europaweiten Aktivitäten muss auch die polizeiliche Ermittlungsarbeit international sein. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der EU-Staaten ist zwingend nötig, damit die Täter nicht für Ihre Einzeltaten, sondern für die gesamten kriminellen Aktivitäten verurteilt werden können.

Das Seminar stieß auch auf großes mediales Interesse.

11.09.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Besuch der Kreisverkehrswacht Viersen
Am 11. September 2017 besuchten Mitglieder der Kreisverkehrswacht Viersen e.V. und der Kreispolizeibehörde Viersen die DHPol und haben sich über strategische Ansätze für die Verkehrssicherheitsarbeit der Stadt Münster sowie über das am Fachgebiet II.4 Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie ansässige Forschungsprojekt VORKIDS informiert. Anschließend wurde die Exkursion an den Verkehrsunfallhäufungsstellen in der Münsteraner Innenstadt fortgeführt.

02.09.2017

PD Heinz Albert Stumpen im Live-Interview (Foto: KPB Viersen) Großbildansicht

Projekt VORKIDS - Erfolgreiche Kick-Off-Veranstaltung
Das Forschungsprojekt VORKIDS (Viersener Sicherheitsoffensive Rad fahrender Kinder im Straßenverkehr) hat am Samstag, den 02.September 2017, erfolgreich seine Kick-Off-Veranstaltung in der Viersener Fußgängerzone durchgeführt. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Verkehrssicherheit Rad fahrender Kinder im Kreis Viersen zu erhöhen. Insbesondere in der Gruppe der 10 bis 14 Jahre alten Kinder haben die Unfallzahlen einen traurigen Höhepunkt erreicht. Zu den Projektpartnern zählen neben dem Fachgebiet II.4 Verkehrswissenschaften & Verkehrspsychologie der DHPol auch der Landrat als Kreispolizeibehörde Viersen und die Kreisverkehrswacht Viersen e.V.

Luftballon-Wettbewerb der DHPol (Foto: KPB Viersen) Großbildansicht

Attraktionen am Veranstaltungstag waren u.a. ein Fahrrad-Parcours des ADAC, ein Fahrrad-Simulator der Kreisverkehrswacht Minden e.V., ein Konzentrationstest „Runter vom Gas“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V., ein Verkehrsquiz der Kreisverkehrswacht Viersen e.V. und zu guter Letzt der Luftballon-Wettbewerb der DHPol, bei dem unter den Teilnehmern 50 Fahrradhelme ausgelost werden. Darüber hinaus findet im Rahmen der projektbegleitenden Wirkungsevaluation derzeit noch eine Online-Umfrage unter den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Viersen statt.

Weitere Informationen zum Projekt unter: www.vorkids-viersen.de

August

16. und 17.08.2017

Erste Veranstaltung des Alumni-Netzwerks DHPol
Am 16. und 17. August 2017 fand die erste Arbeitstagung des Alumni-Netzwerks DHPol statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Theorie trifft Praxis“ und diente dem Austausch zwischen der Hochschule und der Polizeipraxis sowie dem jahrgangsübergreifenden Austausch zwischen Absolventen und Studierenden. Das Netzwerk ist bereits vor einigen Jahren ins Leben gerufen worden und startete nun mit dieser ersten Arbeitstagung in den „Live Betrieb“.

PR Andre Niewöhner (LAFP NRW) eröffnete und leitete das offene Programm und übergab als erstes Herrn Matthias Zeiser, den Vizepräsidenten der DHPol, das Wort. Dieser begrüßte die Teilnehmenden herzlich und stellte neben aktuellen Informationen über die DHPol auch die Bedeutung des Netzwerks vor. Im Anschluss folgten Impulsvorträge von Herrn Uwe Kolmey (Präsident LKA NI), Herrn Michael Frücht (Direktor LAFP NRW), Herrn Dieter Wehe (IdP NRW a.D., AG IPM). Unter anderem stellten die Dozenten den Wandel in der Medienlandschaft und der Politik und die jeweiligen Einflüsse auf die polizeiliche (Führungs-) Arbeit dar. Oberst d.R. Jürgen Henke vom Netzwerk just networking ging im Nachgang auf die Arbeit für Alumni der beiden Bundeswehr-Universitäten ein. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die sowohl aus Absolventen als auch Studierenden der DHPol bestanden, hatten danach die Gelegenheit sich über ihre Erfahrungen in der Erstverwendung auszutauschen bzw. diese an diejenigen weiterzugeben, die zum 01.10.2017 selbst in die Erstverwendung starten.

Parallel zur Arbeitstagung begann eine Ausstellung zu den diesjährigen Masterarbeitsthemen an der DHPol. In einem Workshop zur Alumni-Arbeit wurden am zweiten Veranstaltungstag konzeptionelle Überlegungen zum weiteren Vorgehen des Netzwerks erarbeitet. Abgerundet wurde die Tagung mit einem kurzen Ausblick durch den Leiter der Fachbereichsverwaltung DHPol, Jörn Möltgen, zu aktuellen Entwicklungen an der Hochschule.

Die Unterlagen zu den jeweiligen Vorträgen werden im Portal des Alumni-Netzwerks DHPol auf der Lernplattform Moodle der Ruhr-Universität Bochum als Kooperationspartner der DHPol eingestellt. Wer Teilnehmer werden möchte, findet hier die Möglichkeit zur AnmeldungAlumni-Netzwerk DHPol.

Weitere Veranstaltungen sind geplant. Die Veranstalter freuen sich auf eine rege Teilnahme und werden die Veranstaltungen rechtzeitig ankündigen. Wer bis dahin schon Interesse hat, findet weitere Infos auf der Alumni-Seite der DHPol oder meldet sich einfach im Portal an: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/ Wer möchte, kann sich auch per E-Mail an die Ansprechpartner wenden: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Für das Alumni-Netzwerk:
PR Friederike Evers
(PP Krefeld)

14.08.2017

Foto: Tanja Thielen (DHPol) Großbildansicht

Arbeitstagung der Polizeipräsidentinnen und Polizeipräsidenten in Deutschland
Der Vorsitzende der ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder, Herr Staatsminister des Innern des Freistaates Sachsen Markus Ulbig, bei seinem Eröffnungsvortrag der Arbeitstagung der Polizeipräsidentinnen und Polizeipräsidenten in Deutschland. Unter dem Leitthema "Führen von Polizeibehörden im Spannungsfeld von subjektivem Sicherheitsempfinden und objektiver Sicherheitslage" fand diese vom 14.08.2017 bis 16.08.2017 an der DHPol statt. Hierbei wurden relevante Fragestellungen im Themenkontext diskutiert sowie praktische Lösungsansätze vorgestellt. Geleitet und moderiert wurde die Tagung von Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa, PP Bonn, und Vizepräsident Matthias Zeiser, DHPol.

12.08.2017

Foto: Beate Bode (DHPol) Großbildansicht

Delegation Studierender der People’s Public Security University of China
Im Rahmen des Studienaustausches des Masterstudienkurses besuchte in der Zeit vom 6. – 12. August 2017 eine Delegation Studierender der People’s Public Security University of China, Beijing, die Deutsche Hochschule der Polizei. Ziel war es, sich über die Aufgaben, Organisation und Ausbildung der deutschen Polizei zu informieren. Die Delegation bestand aus 14 Studierenden und 2 begleitenden Dozenten. Im Rahmen des Studienprogramms wurden u.a. das Polizeipräsidium Münster und das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personal besucht. Weiterhin wurde der fachliche Austausch zu den Masterstudierenden an der DHPol gepflegt. Die Gäste wurden während ihres Aufenthalts von Kriminaldirektor Dipl.-Krim. Lars Wagner und Frau Ursula Grunwald, Stabsstelle III Internationale Beziehungen, begleitet.

09.08.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Tag des Sports an der DHPol
Sportliche Wettkämpfe und Spiele standen am 09. August 2017 im Vordergrund an der Deutschen Hochschule der Polizei. Bei dem diesjährigen "Tag des Sports" konnten Studierende der DHPol wieder ihre sportlichen Fähigkeiten in verschiedenen Leichtathletik-Disziplinen unter Beweis stellen und das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Außerdem gab es die Möglichkeit an einer Fahrradtour, beim Fun Turnier oder Boot Camp-Zirkel teilzunehmen. 

02.08.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Thementag "Automatisiertes Fahren – polizeiliche und gesellschaftliche Herausforderungen"
"Wir werden keine Autos mehr kaufen, sondern Mobilität", so die Aussage von Joachim Damasky auf der Jahrestagung des Deutschen Ethikrats 2017.
Wie die zunehmende Automatisierung des Straßenverkehrs unsere Welt und Gesellschaft verändern kann und welche Herausforderungen dies für die Polizei mit sich bringt, wurde am 2. August 2017 auf dem Thementag "Automatisiertes Fahren – polizeiliche und gesellschaftliche Herausforderungen" von den Referenten Kriminaloberkommissar Martin (BKA), Prof. Dr. jur. Lüdemann (Universität Osnabrück) und Dr. Koch (Institut für Theologie und Frieden) vorgestellt und mit den Studierenden der DHPol und polizeilichen Verkehrsstrategen diskutiert. Der Thementag fand unter der Leitung von Prof. Dr. Christine Sutter (Fachgebiet Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie) der DHPol statt.

Juli

25.07.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Verkehrsexperten aus Deutschland und anderen Staaten informierten sich über die aktuellen Entwicklungen der Umsetzungen der Vision Zero
Unter dem Titel „Vision Zero und technische Entwicklungen – Implementierung in die strategische Ausrichtung der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei im kooperativen Ansatz“ wurden aus unterschiedlichen Perspektiven in Vorträgen und Diskussionen die Möglichkeiten diskutiert, diesen Leitgedanken zur Grundlage polizeilicher und kommunaler Verkehrssicherheitsarbeit zu machen.

Neben der Europabeauftragten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, Frau Lacroix, gab der Leiter der Vision Zero-Akademie in Göteborg, Herr Belin, einen Einblick in die internationale Umsetzung.

Aus Sicht der DEKRA wurde eine Auswertung zu „Erfolgsstories“ vieler Städte dargestellt, der Leiter des Abteilung Verkehrsplanung der Stadt Kerpen, die von der DEKRA in diesem Jahr mit dem „Vision Zero-Award“ ausgezeichnet wurde, stellte die Chancen und den Nutzen einer solchen Auszeichnung dar.

Folgend wurden die aktuellen strategischen Ansätze der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit aus NRW und Berlin dargestellt.

Abschließend war Herr Gäthke, Redakteur beim Science Media Center in Köln, einen kritischen Blick auf die Realisierbarkeit der Idee „Alle kommen an, keiner kommt um“ durch die zunehmende Automatisierung bei den Kraftfahrzeugen.

21.07.2017

v.l.: Andreas Peikert, Janna Wegmann, Prof. Dr. Thomas Görgen, Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Großbildansicht

Arbeitstreffen "FAiLGuard"
Am 1. Juli 2017 startete das vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz geförderte Projekt "Vermögensdelikte in Betreuungsverhältnissen" (Akronym FAiLGuard), das von der DHPOL (Fachgebiet Kriminologie und interdisziplinäre Kriminalprävention) gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover (Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie) durchgeführt wird.

Das Projekt FAiLGuard – das Kürzel steht für die englische Formulierung „Financial Abuse in Legal Guardianship“-  untersucht Vermögensdelikte in rechtlichen Betreuungsverhältnissen. Die Studie umfasst einen multimethodalen  Ansatz: So werden sowohl Akten aus einschlägigen Strafverfahren und Betreuungsakten ausgewertet, als auch qualitative Interviews mit den unterschiedlichen Akteuren in diesem Themenfeld (unter Betreuung stehende Personen und/oder deren Angehörige, ehrenamtliche und hauptberufliche Betreuer, Betreuungsrichter, Rechtspfleger und Staatsanwälte) geführt.

Das erste gemeinsame Arbeitstreffen der beiden Arbeitsgruppen fand am 21. Juli 2017 an der DHPOL statt.

Das Projekt FAiLGuard endet am 31. Dezember 2018.

07.07.2017

Foto: Beate Bode, DHPol Großbildansicht

PFA-Absolventen 1977 zu Besuch an der DHPol
Am ersten Juliwochenende trafen sich die Absolventen des Führungslehrgangs 1977 der Polizeiführungsakademie an der DHPol. Organisiert hatte das Treffen ihr ehemaliger Kommilitone Rainer Wittmann. Die Absolventen waren beeindruckt von der Entwicklung, die ihre ehemalige Ausbildungsstätte zur universitären Spezialhochschule genommen hatte. Denn die DHPol, die es als universitäre Spezialhochschule der Polizei erst seit 2006 gibt, ist aus der Polizeiführungsakademie (PFA) hervorgegangen. Beim Rundgang über den Campus sahen sich die zehn Teilnehmer, begleitet von ihren Partnerinnen, die neuesten Veränderungen an: Die Wohngebäude, wie sie heute unseren Studierenden und Fortbildungsteilnehmern zu Verfügung stehen, existierten zu ihrer Studienzeit noch nicht. Die Absolventen von 1977 wohnten und lernten im Alten Missionshaus der Hiltruper Missionare, das die PFA zeitweise angemietet hatte.  Anschließend besuchte die Gruppe Münsters Innenstadt: Wochenmarkt und Stadt, nette Restaurants und natürlich die Skulpturenausstellung 2017. Und bewiesen am Kunstwerk der Künstlerin Ayse Erkmann, die einen Unterwassersteg durchs Hafenbecken konstruiert hat, dass ehemalige Polizeibeamte sogar über Wasser laufen können.

06.07.2017

Foto: Beate Bode (DHPol) Großbildansicht

Treffen der ehemaligen Beschäftigten
Die Zeche Westfalen in Ahlen war das diesjährige Ziel der ehemaligen Beschäftigten der DHPol. Nach dem Besuch im Zechen-Cafè informierte Herman Huerkamp von der Projektgesellschaft Zeche Westfalen über die Historie der Zeche und jetzigen Projekte. Zum Abschluss  ging es zurück zur Hochschule, um sich beim Grillen über alte Zeiten und Neuigkeiten auszutauschen.

Juni

19.-23.06.2017

Foto: Andreas Kistemaker, LAFP Brühl Großbildansicht

CEPOL Kurs "Civilian Crisis Management Mission – Train the Trainers"
Vom 19.–23. Juni 2017 war die DHPol Austragungsort der gemeinsam mit dem LAFP Brühl durchgeführten internationalen Veranstaltung. Dazu konnte sie Teilnehmer aus 16 europäischen Ländern begrüßen. Der Kurs ist Bestandteil des jährlichen CEPOL-Kurs- und Seminarprogramms und richtet sich an Experten, die Polizeikräfte für Auslandsmissionen vorbereiten oder selbst auf eine Auslandsmission entsandt werden.

Mai

17.-19.05.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

Arbeitstagung "Internationale Polizeimissionen"
Vom 17.-19. Mai 2017 trafen sich Expertinnen und Experten an der DHPol, die auf internationaler Ebene tätig sind: leitende Polizeibeamte, Ärzte, Psychologen und Seelsorger im Polizeidienst. Sie erhielten grundlegende Erkenntnisse über die aktuellen internationalen Polizeimissionen, tauschten Erfahrungen aus Missionen aus, erhöhten ihre interkulturellen Kompetenzen und informierten sich über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungspotentiale im Rahmen internationaler Verwendungen.

Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, Estland, Lettland, der Tschechischen Republik, der Türkei und Georgien. Ebenfalls waren Gäste des Deutsch-Niederländischen Corps aus Münster, welches in internationalen Einsätzen von Militär und Polizei tätig ist, vertreten. Die Referentinnen und  Referenten berichteten u.a. von der UN Mission in Somalia und Südsudan, der EU Mission in Afghanistan, der EU Agentur Frontex aus Warschau und der European External Action Service aus Belgien/Brüssel.

Die Arbeitstagung wurde erneut gemeinsam von Kriminaldirektor Lars Wagner, Leiter der Stabsstelle Internationale Beziehungen an der Deutschen Hochschule der Polizei, und Polizeidirektor Achim Raupach, Dezernatsleiter Auslandsverwendungen des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen, Brühl, durchgeführt.

17.05.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

SCARSOME-Konferenz
Am 17. Mai 2017 endete nach zweieinhalbjähriger Laufzeit das Projekt SCARSOME, dass sich der Rolle von Social Media bei Einsatzlagen der Schwerkriminalität widmete. Zum offiziellen Abschlussakt erschienen neben Ehrengästen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der assoziierten Partner, namentlich des LZPD NRW, des BKA, der GSG 9 der Bundespolizei sowie der Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidium Münster. Projektleiter Ingo Dudenhausen und der wissenschaftliche Mitarbeiter Robert Kahr ließen das international erfolgreiche Projekt Revue passieren und stellten klar, dass mit dem Projekt keinesfalls die Arbeit der beteiligten Akteure an diesem hochdynamischen Thema enden wird.

12.05.2017

v.l.: Ashot Smbatyan (Botschafter der Republik Armenien), Matthias Zeiser (Vizepräsident der DHPol), Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

Besuch des armenischen Botschafters
Im Rahmen seines Besuchs in der Stadt Münster war Ashot Smbatyan, armenischer Botschafter aus Berlin, am 12. Mai 2017 auch zu Gast an der DHPol. Er informierte sich über die neuesten Entwicklungen der Hochschule und über das Aus- und Fortbildungssystem für den höheren Polizeidienst.

11.05.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

Exkursion an die DHPol
Am 11. Mai 2017 informierten sich Geographinnen und Geographen aus dem Münsterland über die Geschichte und Entwicklung der Hochschule. Patrick Sturtz-Klose, der Beauftragte für Qualitätssicherung, stellte das Qualitätsmanagement der DHPol vor. Organisiert wurde der Besuch von der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie Münster e.V. und vom Regionalforum Münsterland des DVAG, die wissenschaftliche Exkursionen für Geographinnen und Geographen in der Region anbieten.

März

30./31.03.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

Delegationsbesuch aus Südafrika
Am 30. Mai 2017 besuchte eine Delegation der Road Traffic Management Corporation (RTMC) aus Pretoria/ Südafrika das Fachgebiet II.4 Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie und informierte sich über den Stand der Verkehrssicherheitsarbeit und -ausbildung an der DHPol. Am Folgetag wurde der Delegation die praktische Seite der Verkehrssicherheit in der Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums Münster gezeigt und auf die besonderen Bedürfnisse der "Fahrrad-Hauptstadt" Deutschlands eingegangen. Die Delegation hatte Ihre Forschungsreise in den USA begonnen und reiste im Anschluss an den Münsteraner Abstecher nach Australien weiter.

27.03.2017

Dr. Martin Hartmann (Foto: Tanja Thielen, DHPol) Großbildansicht

Polizist und Wissenschaftler: Dr. Martin Hartmann
Talent, Engagement, Durchhaltevermögen – das zählt in der Deutschen Polizei. Bestes Beispiel: Dr. Martin Hartmann, der an der DHPol seine Promotionsurkunde in Empfang nahm. Er hat es von der Hauptschule bis zum Leiter der Bundespolizeiinspektion V Flughafen Frankfurt/Main geschafft – und nun zum Doktor der Verwaltungswissenschaften (Dr. rer. publ.).

„Ich hatte eine schöne Kindheit auf dem Land“ sagte Dr. Hartmann im Gespräch mit der Onlineredaktion der DHPol. „Aber bei fünf Kindern war für meine Geschwister und mich ein Besuch des Gymnasiums einfach nicht drin.“ Stattdessen schloss er die Hauptschule ab und machte eine Elektrikerlehre, ein Handwerksberuf, „was Ordentliches“ wie der Vater fand.

Eigentlich wollte er es aber bis zu einer Spezialeinheit des damaligen Bundesgrenzschutzes schaffen. Und das gelang ihm auch: Nach erfolgter Ausbildung im mittleren Dienst beim Bundesgrenzschutz arbeitete er über 20 Jahre in Spezialdienststellen und -einheiten und durchlief entsprechende Ausbildungen.

Vom mittleren Dienst zur DHPol

Die Arbeit mit einem hochprofessionellen Team, die Erkenntnis, Extremsituationen bewältigen zu können und auch Menschenleben zu retten: Dr. Hartmann fühlte sich in den Spezialeinheiten genau richtig.

Sein Bildungshunger allerdings blieb ihm erhalten: Direkt nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung schrieb er sich am Telekolleg ein, um die Fachhochschulreife zu erreichen. Darauf folgten ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) an der Hochschule des Bundes in Lübeck und damit der Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Seine berufliche Entwicklung hielt damit Schritt: Leitungsfunktionen hat der Bundespolizeibeamte seit 1996 inne.

Fast zwangsläufig, dass da der Weg auch irgendwann nach Münster-Hiltrup führt: Dr. Hartmann schaffte das Auswahlverfahren für den höheren Dienst und wurde zur Ausbildung an der DHPol zugelassen. Seine Laufbahnprüfung legte er 2007 ab. Der Masterstudiengang „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ wurde zur der Zeit gerade erst eingerichtet. Er nutzte die Gelegenheit und zog das Studium zum M.A. 2009 am Fachgebiet Sozial-, Arbeits- und Organisationspsychologie der DHPol nebenberuflich nach. Im gleichen Jahr wechselte Dr. Hartmann in die Bundespolizeiinspektion Köln/Bonn Flughafen.  

Die Dissertation: Performanzmessung in der Polizei

„Als mich Professorin Fischbach vom Fachgebiet Sozial-, Arbeits- und Organisationspsychologie 2012 im Rahmen des Seminares "Führungsarbeit erfolgreich gestalten" fragte, ob ich bei ihr promovieren möchte, stand schnell für mich fest: Das mach ich.“ Sein Thema trieb Dr. Hartmann, der zwischenzeitlich Dienststellenleiter in Aachen geworden war, schon seit längerer Zeit um: Wie kann die Arbeitsleistung in der Polizei vergleichbar gemessen werden? Denn das ist die Grundlage, um Probleme zu erfassen, Ressourcen richtig einzusetzen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter individuell fördern zu können. Dass eine Performanzmessung in der Polizei überhaupt möglich ist, wurde häufig angezweifelt. Schließlich ist jeder Arbeitstag einer Polizeibeamtin oder eines Polizeibeamten anders und vielfältig.

Dr. Hartmann zeigte in seiner Dissertation „Performanzmessung in der Polizei“, dass es doch geht: Er entwickelte mithilfe von Expertenbefragungen einen Fragebogen, den er in vier ausgewählten Binnengrenzinspektionen der Bundespolizei wissenschaftlich überprüfte. Eine wichtige Grundlagenarbeit für ein Performanzmanagement vor Ort, das die Beschäftigten miteinbezieht.

Am 20. Februar diesen Jahres wurde Dr. Martin Hartmann für seine Dissertation der Grad des Doktors der Verwaltungswissenschaften (Dr. rer. publ.) mit der Note „cum laude“ verliehen. Ein besonderer Moment auch für die Deutsche Hochschule der Polizei. Denn es zeigt, dass immer mehr zusammenfindet, was zusammengehört: Polizei und Wissenschaft.

Die Ergebnisse der Forschungsarbeit von Dr. Martin Hartmann „Performanzmessung in der Polizei“ können Sie in der Bibliothek der DHPol während der Öffnungszeiten nachlesen.

23.03.2017

Projektteam (Foto: Polizei Viersen, Pressestelle) Großbildansicht

Projektbeginn VORKIDS
Das Fachgebiet II.4 Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie hat einen Kooperationsvertrag für ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit der Kreispolizei Viersen unterzeichnet. Im NRW-Landesvergleich verunglücken dort Kinder mit dem Fahrrad am häufigsten. Trotz Anpassungen der fachstrategischen Ausrichtung in Viersen hat dieses Phänomen in den letzten drei Jahren weiter zugenommen. Jetzt wurde die DHPol um wissenschaftliche Begleitung bei der konzeptionellen Ausgestaltung der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit in diesem Problembereich gebeten. Das weitere Vorgehen im Projekt mit dem Akronym VORKIDS (Viersener Sicherheits-Offensive Rad fahrende Kinder im Straßenverkehr) wurde in der konstituierenden Sitzung mit den Verantwortlichen der Polizei Viersen am 21. März diskutiert. Das Projekt hat eine Laufzeit von 18 Monaten.

21./22.03.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Arbeitstagung der Bibliothekarinnen/Bibliothekare
Ende März fand das jährliche Arbeitstreffen der Vertreter/Innen von Hochschul- und Behördenbibliotheken der Polizei an der DHPol statt. Im nächsten Jahr wird das Treffen bei der Fachhochschule der Polizei Brandenburg in Oranienburg stattfinden.

Februar

15.02.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

"Crime Control and Traffic Safety – integrated Approach"
Vom 14. bis zum 17. Februar 2017 fand zum Thema "Integrativer Ansatz: Kriminalitätsbekämpfung und Verkehrssicherheit" ein CEPOL Seminar an der Deutschen Hochschule der Polizei statt. An dem von Prof. Dr. Christine Sutter und Polizeidirektor Heinz Albert Stumpen vom Fachgebiet Verkehrswissenschaft und Verkehrspsychologie ausgerichteten Seminar nahmen 24 Repräsentanten der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit und Kriminalitätsbekämpfung aus 16 EU-Staaten teil. Auf der Agenda standen Fragen der Sicherheit beim teil- und vollautomatisierten Fahren, cross-border enforcement und zielgruppenspezifische Verkehrserziehung.

13./14.02.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Austausch der Praktiker
Eine hochschuldidaktische Arbeitstagung zum Thema "Heterogenität in polizeilichen Studiengängen" fand am 13./14. Februar 2017 an der DHPol statt. Unter der Leitung von Dipl. Päd. Eva-Maria Schumacher nutzten Lehrende und HochschuldidaktikerInnen polizeilicher Hochschulen und Fachhochschulen die beiden Tage, um sich über Herausforderungen und Chancen auszutauschen, die mit verschiedenen Aspekten von Heterogenität im Hochschulalltag verbunden sind. Im Rahmen einer Wandelpräsentation stellten Lehrende verschiedene Ansätze zum Umgang mit Heterogenität in der Lehre vor und diskutierten diese mit den TeilnehmerInnen.

13.02.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Besuch einer niederländischen Delegation
Am 13./14. Februar 2017 besuchte eine hochrangige Delegation der Politieacademie in Apeldoorn, Niederlande, die DHPol. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden Aspekte der aktuellen und künftigen strategischen bilateralen Kooperationen erörtert.

Januar

13.01.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Doktorandenkolloquium
Am 12. und 13. Januar 2017 fand in Kooperation mit der Universität Trier an der DHPol ein gemeinschaftliches Doktorandenkolloquium mit Prof. Dr. Zöller (Uni Trier) und Prof. Dr. Schiemann (DHPol) statt. Die Doktorandinnen und Doktoranden stellten an den beiden Tagen ihre jeweiligen Promotionsthemen zur Diskussion. Diese Veranstaltung findet einmal jährlich und mit wechselndem Veranstaltungsort an der DHPol oder der Universität Trier statt.

 


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