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Neuigkeiten und Termine 2017

Mai

17.-19.05.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

Arbeitstagung "Internationale Polizeimissionen"
Vom 17.-19. Mai 2017 trafen sich Expertinnen und Experten an der DHPol, die auf internationaler Ebene tätig sind: leitende Polizeibeamte, Ärzte, Psychologen und Seelsorger im Polizeidienst. Sie erhielten grundlegende Erkenntnisse über die aktuellen internationalen Polizeimissionen, tauschten Erfahrungen aus Missionen aus, erhöhten ihre interkulturellen Kompetenzen und informierten sich über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungspotentiale im Rahmen internationaler Verwendungen.

Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, Estland, Lettland, der Tschechischen Republik, der Türkei und Georgien. Ebenfalls waren Gäste des Deutsch-Niederländischen Corps aus Münster, welches in internationalen Einsätzen von Militär und Polizei tätig ist, vertreten. Die Referentinnen und  Referenten berichteten u.a. von der UN Mission in Somalia und Südsudan, der EU Mission in Afghanistan, der EU Agentur Frontex aus Warschau und der European External Action Service aus Belgien/Brüssel.

Die Arbeitstagung wurde erneut gemeinsam von Kriminaldirektor Lars Wagner, Leiter der Stabsstelle Internationale Beziehungen an der Deutschen Hochschule der Polizei, und Polizeidirektor Achim Raupach, Dezernatsleiter Auslandsverwendungen des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen, Brühl, durchgeführt.

17.05.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

SCARSOME-Konferenz
Am 17. Mai 2017 endete nach zweieinhalbjähriger Laufzeit das Projekt SCARSOME, dass sich der Rolle von Social Media bei Einsatzlagen der Schwerkriminalität widmete. Zum offiziellen Abschlussakt erschienen neben Ehrengästen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der assoziierten Partner, namentlich des LZPD NRW, des BKA, der GSG 9 der Bundespolizei sowie der Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidium Münster. Projektleiter Ingo Dudenhausen und der wissenschaftliche Mitarbeiter Robert Kahr ließen das international erfolgreiche Projekt Revue passieren und stellten klar, dass mit dem Projekt keinesfalls die Arbeit der beteiligten Akteure an diesem hochdynamischen Thema enden wird.

12.05.2017

v.l.: Ashot Smbatyan (Botschafter der Republik Armenien), Matthias Zeiser (Vizepräsident der DHPol), Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

Besuch des armenischen Botschafters
Im Rahmen seines Besuchs in der Stadt Münster war Ashot Smbatyan, armenischer Botschafter aus Berlin, am 12. Mai 2017 auch zu Gast an der DHPol. Er informierte sich über die neuesten Entwicklungen der Hochschule und über das Aus- und Fortbildungssystem für den höheren Polizeidienst.

11.05.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

Exkursion an die DHPol
Am 11. Mai 2017 informierten sich Geographinnen und Geographen aus dem Münsterland über die Geschichte und Entwicklung der Hochschule. Patrick Sturtz-Klose, der Beauftragte für Qualitätssicherung, stellte das Qualitätsmanagement der DHPol vor. Organisiert wurde der Besuch von der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie Münster e.V. und vom Regionalforum Münsterland des DVAG, die wissenschaftliche Exkursionen für Geographinnen und Geographen in der Region anbieten.

März

30./31.03.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol)

Delegationsbesuch aus Südafrika
Am 30. Mai 2017 besuchte eine Delegation der Road Traffic Management Corporation (RTMC) aus Pretoria/ Südafrika das Fachgebiet II.4 Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie und informierte sich über den Stand der Verkehrssicherheitsarbeit und -ausbildung an der DHPol. Am Folgetag wurde der Delegation die praktische Seite der Verkehrssicherheit in der Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums Münster gezeigt und auf die besonderen Bedürfnisse der "Fahrrad-Hauptstadt" Deutschlands eingegangen. Die Delegation hatte Ihre Forschungsreise in den USA begonnen und reiste im Anschluss an den Münsteraner Abstecher nach Australien weiter.

27.03.2017

Dr. Martin Hartmann (Foto: Tanja Thielen, DHPol) Großbildansicht

Polizist und Wissenschaftler: Dr. Martin Hartmann
Talent, Engagement, Durchhaltevermögen – das zählt in der Deutschen Polizei. Bestes Beispiel: Dr. Martin Hartmann, der an der DHPol seine Promotionsurkunde in Empfang nahm. Er hat es von der Hauptschule bis zum Leiter der Bundespolizeiinspektion V Flughafen Frankfurt/Main geschafft – und nun zum Doktor der Verwaltungswissenschaften (Dr. rer. publ.).

„Ich hatte eine schöne Kindheit auf dem Land“ sagte Dr. Hartmann im Gespräch mit der Onlineredaktion der DHPol. „Aber bei fünf Kindern war für meine Geschwister und mich ein Besuch des Gymnasiums einfach nicht drin.“ Stattdessen schloss er die Hauptschule ab und machte eine Elektrikerlehre, ein Handwerksberuf, „was Ordentliches“ wie der Vater fand.

Eigentlich wollte er es aber bis zu einer Spezialeinheit des damaligen Bundesgrenzschutzes schaffen. Und das gelang ihm auch: Nach erfolgter Ausbildung im mittleren Dienst beim Bundesgrenzschutz arbeitete er über 20 Jahre in Spezialdienststellen und -einheiten und durchlief entsprechende Ausbildungen.

Vom mittleren Dienst zur DHPol

Die Arbeit mit einem hochprofessionellen Team, die Erkenntnis, Extremsituationen bewältigen zu können und auch Menschenleben zu retten: Dr. Hartmann fühlte sich in den Spezialeinheiten genau richtig.

Sein Bildungshunger allerdings blieb ihm erhalten: Direkt nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung schrieb er sich am Telekolleg ein, um die Fachhochschulreife zu erreichen. Darauf folgten ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) an der Hochschule des Bundes in Lübeck und damit der Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst. Seine berufliche Entwicklung hielt damit Schritt: Leitungsfunktionen hat der Bundespolizeibeamte seit 1996 inne.

Fast zwangsläufig, dass da der Weg auch irgendwann nach Münster-Hiltrup führt: Dr. Hartmann schaffte das Auswahlverfahren für den höheren Dienst und wurde zur Ausbildung an der DHPol zugelassen. Seine Laufbahnprüfung legte er 2007 ab. Der Masterstudiengang „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ wurde zur der Zeit gerade erst eingerichtet. Er nutzte die Gelegenheit und zog das Studium zum M.A. 2009 am Fachgebiet Sozial-, Arbeits- und Organisationspsychologie der DHPol nebenberuflich nach. Im gleichen Jahr wechselte Dr. Hartmann in die Bundespolizeiinspektion Köln/Bonn Flughafen.  

Die Dissertation: Performanzmessung in der Polizei

„Als mich Professorin Fischbach vom Fachgebiet Sozial-, Arbeits- und Organisationspsychologie 2012 im Rahmen des Seminares "Führungsarbeit erfolgreich gestalten" fragte, ob ich bei ihr promovieren möchte, stand schnell für mich fest: Das mach ich.“ Sein Thema trieb Dr. Hartmann, der zwischenzeitlich Dienststellenleiter in Aachen geworden war, schon seit längerer Zeit um: Wie kann die Arbeitsleistung in der Polizei vergleichbar gemessen werden? Denn das ist die Grundlage, um Probleme zu erfassen, Ressourcen richtig einzusetzen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter individuell fördern zu können. Dass eine Performanzmessung in der Polizei überhaupt möglich ist, wurde häufig angezweifelt. Schließlich ist jeder Arbeitstag einer Polizeibeamtin oder eines Polizeibeamten anders und vielfältig.

Dr. Hartmann zeigte in seiner Dissertation „Performanzmessung in der Polizei“, dass es doch geht: Er entwickelte mithilfe von Expertenbefragungen einen Fragebogen, den er in vier ausgewählten Binnengrenzinspektionen der Bundespolizei wissenschaftlich überprüfte. Eine wichtige Grundlagenarbeit für ein Performanzmanagement vor Ort, das die Beschäftigten miteinbezieht.

Am 20. Februar diesen Jahres wurde Dr. Martin Hartmann für seine Dissertation der Grad des Doktors der Verwaltungswissenschaften (Dr. rer. publ.) mit der Note „cum laude“ verliehen. Ein besonderer Moment auch für die Deutsche Hochschule der Polizei. Denn es zeigt, dass immer mehr zusammenfindet, was zusammengehört: Polizei und Wissenschaft.

Die Ergebnisse der Forschungsarbeit von Dr. Martin Hartmann „Performanzmessung in der Polizei“ können Sie in der Bibliothek der DHPol während der Öffnungszeiten nachlesen.

23.03.2017

Projektteam (Foto: Polizei Viersen, Pressestelle) Großbildansicht

Projektbeginn VORKIDS
Das Fachgebiet II.4 Verkehrswissenschaft & Verkehrspsychologie hat einen Kooperationsvertrag für ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit der Kreispolizei Viersen unterzeichnet. Im NRW-Landesvergleich verunglücken dort Kinder mit dem Fahrrad am häufigsten. Trotz Anpassungen der fachstrategischen Ausrichtung in Viersen hat dieses Phänomen in den letzten drei Jahren weiter zugenommen. Jetzt wurde die DHPol um wissenschaftliche Begleitung bei der konzeptionellen Ausgestaltung der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit in diesem Problembereich gebeten. Das weitere Vorgehen im Projekt mit dem Akronym VORKIDS (Viersener Sicherheits-Offensive Rad fahrende Kinder im Straßenverkehr) wurde in der konstituierenden Sitzung mit den Verantwortlichen der Polizei Viersen am 21. März diskutiert. Das Projekt hat eine Laufzeit von 18 Monaten.

21./22.03.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Arbeitstagung der Bibliothekarinnen/Bibliothekare
Ende März fand das jährliche Arbeitstreffen der Vertreter/Innen von Hochschul- und Behördenbibliotheken der Polizei an der DHPol statt. Im nächsten Jahr wird das Treffen bei der Fachhochschule der Polizei Brandenburg in Oranienburg stattfinden.

Februar

15.02.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

"Crime Control and Traffic Safety – integrated Approach"
Vom 14. bis zum 17. Februar 2017 fand zum Thema "Integrativer Ansatz: Kriminalitätsbekämpfung und Verkehrssicherheit" ein CEPOL Seminar an der Deutschen Hochschule der Polizei statt. An dem von Prof. Dr. Christine Sutter und Polizeidirektor Heinz Albert Stumpen vom Fachgebiet Verkehrswissenschaft und Verkehrspsychologie ausgerichteten Seminar nahmen 24 Repräsentanten der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit und Kriminalitätsbekämpfung aus 16 EU-Staaten teil. Auf der Agenda standen Fragen der Sicherheit beim teil- und vollautomatisierten Fahren, cross-border enforcement und zielgruppenspezifische Verkehrserziehung.

13./14.02.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Austausch der Praktiker
Eine hochschuldidaktische Arbeitstagung zum Thema "Heterogenität in polizeilichen Studiengängen" fand am 13./14. Februar 2017 an der DHPol statt. Unter der Leitung von Dipl. Päd. Eva-Maria Schumacher nutzten Lehrende und HochschuldidaktikerInnen polizeilicher Hochschulen und Fachhochschulen die beiden Tage, um sich über Herausforderungen und Chancen auszutauschen, die mit verschiedenen Aspekten von Heterogenität im Hochschulalltag verbunden sind. Im Rahmen einer Wandelpräsentation stellten Lehrende verschiedene Ansätze zum Umgang mit Heterogenität in der Lehre vor und diskutierten diese mit den TeilnehmerInnen.

13.02.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Besuch einer niederländischen Delegation
Am 13./14. Februar 2017 besuchte eine hochrangige Delegation der Politieacademie in Apeldoorn, Niederlande, die DHPol. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden Aspekte der aktuellen und künftigen strategischen bilateralen Kooperationen erörtert.

Januar

13.01.2017

Foto: Sylvia Höpper (DHPol) Großbildansicht

Doktorandenkolloquium
Am 12. und 13. Januar 2017 fand in Kooperation mit der Universität Trier an der DHPol ein gemeinschaftliches Doktorandenkolloquium mit Prof. Dr. Zöller (Uni Trier) und Prof. Dr. Schiemann (DHPol) statt. Die Doktorandinnen und Doktoranden stellten an den beiden Tagen ihre jeweiligen Promotionsthemen zur Diskussion. Diese Veranstaltung findet einmal jährlich und mit wechselndem Veranstaltungsort an der DHPol oder der Universität Trier statt.

 


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